Audi BKK

„Ich schaffe es!”

Begleite Bernd Kornmeier, Kunde der Audi BKK, auf seinem Weg zum Wunschgewicht.

Metabolisches Syndrom

„Ich schaffe es!”

„Überwinde deinen Schweinehund“ – im Rahmen der Kampagne stellt die Audi BKK Menschen vor, die ihren Lebensstil konsequent ändern. Die Audi BKK begleitet in den nächsten Monaten Bernd Kornmeier bei seinem Kampf gegen das Übergewicht. Monatlich berichtet der 48-Jährige auf dieser Seite über seinen Weg zum Wunschgewicht. Begleite ihn dabei!


September: Ich hab`s geschafft!

Bernd, du hast 6 Monate lang über deinen Kampf gegen das Übergewicht berichtet. Was hast du unternommen?

Ich war bei der Ernährungsberatung und hab einen Abnehmkurs gemacht. Außerdem habe ich wieder mit dem Lauftraining angefangen, bin Halbmarathon gelaufen und habe eine 400-Kilometer-Radtour von Kassel nach Köln gemacht.

Respekt! Du hast seit 2007 bereits 30 Kilo abgenommen. Jetzt wurden deine Blutdruck- und Cholesterinwerte gecheckt. Was hat sich getan?

Eine ganze Menge: Mein Cholesterinwert (LDL) ist um 20 Prozent und auch mein Harnsäurewert - ein Auslöser von Gicht - ist um 10 Prozent gesunken. Außerdem kann ich mit einem Blutdruck von 126/76 mit meinem Arzt darüber reden, ob ich meine Blutdruckmedikamente reduzieren kann. Und das Beste: Mein Herzinfarktrisiko ist nur um 2,3 Prozent höher, als bei einem 20-jährigen gesunden Mann! Ich bin also super zufrieden.

Letzte Woche habe ich seit über 20 Jahren das erste Mal die 100kg-Marke geknackt. Fühlt sich gut an, fast ein bisschen historisch. So viel habe ich in den vergangenen Jahren dafür getan. Sogar der Ingolstädter Halbmarathon hat seinen Teil dazu beigetragen. Da wurde mir klar, geschenkt bekommst du nichts, du musst die Sache ernstnehmen und für das selbstgesteckte Ziel kämpfen. Seit dem Tag ging dann auch das Gewicht auf Talfahrt!

Langfristig möchtest du 90 Kilo bei einer Größe von 1,83 Meter wiegen. Wie greifst du die letzten Kilos an?

Ich versuche viel Gemüse und Obst zu essen. Außerdem achte ich darauf, dass ich nur dreimal pro Tag esse und mindestens 4 Stunden dazwischen nichts. Es ist auch in Ordnung mal etwas auf dem Teller liegen zu lassen. Ich will weiterhin mehrmals pro Woche joggen und beim Halbmarathon am Gardasee mitmachen. Da mir Laufen so viel Spaß macht, möchte ich Lauftherapeut werden und anderen Menschen helfen ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen!

Wie gelingt es dir, dich immer wieder neu zu motivieren?

Die beste Motivation für mich ist, mich zu Laufveranstaltungen anzumelden und dafür Ziele zu setzen. Beim Training hilft es mir alte Bilder von mir mit 140 Kilo – meinem Höchstgewicht – anzusehen, mir meinen bisherigen Erfolg vor Augen zu führen und mir bewusst zu machen, was auf dem Spiel steht, wenn ich „rückfällig“ werde.

August: Mit dem Rad von Kassel nach Köln

Ich bin auf meinem Fahrrad von Kassel nach Köln geradelt. Für die fast 400 Kilometer habe ich 5 Tage benötigt. Die Route habe ich im Voraus genau geplant. Fast wäre ich allerdings trotzdem nicht rechtzeitig in Kassel angekommen. Den ersten Teil der Bahnreise hätte ich aufgrund von Bauarbeiten mit dem Schienenersatzverkehr zurücklegen müssen. Mit dem Fahrrad war das unmöglich. Also musste ich, um meinen gebuchten Zug noch zu erreichen, die ersten 10 Kilometer so schnell wie möglich selbst mit dem Rad fahren.

Gesamte Strecke

Kassel – Edersee – Frankenberg - Bad Berleburg – Schmallenberg – Finnentrop – Gummersbach – Leverkusen - Köln: 380km

Kartenansicht von der Radtour

Tag 1

Kassel – Wabern – Fritzlar – Waldeck: 70km

Kartenansicht von der Radtour

Tag 2

Waldeck – Edersee – Frankenhausen (Eder) – Bad Berleburg: 105km

Kartenansicht von der Radtour

Tag 3

Bad Berleburg – Schmallenberg – Eslohe - Finnentrop 70km

Kartenansicht von der Radtour

Tag 4

Finnentrop – Attendorn – Bergneustadt – Gummersbach: 55km

Kartenansicht von der Radtour

Tag 5

Gummersbach – Wipperfürth - Leverkusen - Köln: 80km

Kartenansicht von der Radtour

Am ersten Tag ging es mit den Rad in die Residenzstadt Waldeck. Hoch über dem Edersee liegt das imposante Schloss von Waldeck. Der Eder-Radweg ist angenehm flach, bestens ausgeschildert und beeindruckt durch viel unberührte Natur. Auf dieser Stecke traf ich am nächsten Tag einen Schützenverein, der seine neuen Schützenkönige feierte. Ich wurde gleich auf ein Getränk eingeladen. Das war wirklich eine nette Überraschung! Danach ging es übers Rothaargebirge ins Sauerland. Wegen der warmen Temperaturen war das ganz schön schweißtreibend. Auf ehemaligen Bahntrassen ging es weiter zum nächsten Hotel. Zum Glück erreichte ich es noch rechtzeitig eher Minuten später ein heftiges Gewitter losbrach. Am vierten Tag ging es entlang des Bigge-Stausees ins Oberbergische Land. Auch an diesem Tag konnte ich einige Kilometer auf alten Bahntrassen radeln. Das Tolle an diesen Radwegen ist, dass Steigungen und Gefälle nie größer als 2 Prozent sind. Sehr angenehm! Besonders gefallen haben mir auch die alten Zugtunnel durch die jetzt Radwege führen. In den Tunneln ist es immer angenehm kühl und da es während meiner Radtour recht heiß war, habe ich mich sehr über jede Abkühlung gefreut.

Am letzten Radtag stand dann noch ein ganz besonderer Bahntrassenweg an: die Balkantrasse. Diese führt durchs Bergische Land runter an den Rhein bei Leverkusen. Mit dem Rad durch diese wunderschöne hügelige Region zu fahren, war ein Highlight meiner Tour. Die letzten Kilometer ging es am Rhein entlang in die Domstadt Köln. Nach einem entspannten, Rad-freien Tag in Köln ging es wieder zurück nach Hause.

PS: Falls ihr auch Lust habt auf einen Radurlaub auf Bahntrassenwege in Deutschland, Europa und auch in Nordamerika, findet ihr diese unter www.bahntrassenradeln.de.

Bis Bald! Euer Bernd

August: Halbmarathon in Berlin

Nach einem intensiven Lauftraining bin ich beim Berliner Halbmarathon mit einem guten Gefühl an den Start gegangen. Der Halbmarathon dort ist wirklich der Wahnsinn! Es war sehr gutes Wetter und massenhaft Menschen da. Der Lauf war richtig abwechslungsreich: tausende Zuschauern, zahlreiche motivierende Musikbands und eine sehr interessante Streckenführung. Es war wie eine Sightseeingtour der besonderen Art. An vielen Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt lief man direkt vorbei. Das Ganze gab mir so viel Kraft, dass ich ausgepowert aber zufrieden nach 02:04:55 ins Ziel einlief. Ich bin sehr stolz, dass ich das geschafft habe und freue mich schon auf die nächste Herausforderung!

Bis Bald! Euer Bernd

Juli: Lauftraining auf Dienstreise

Statt mit meinen Kollegen nach einem intensiven Kongresstag ein Bier trinken zu gehen, bin ich auf meiner Dienstreise in Düsseldorf Laufen gegangen. Natürlich hat mich das Überwindung gekostet. Ich hatte mir aber zuhause schon eine schöne Laufstrecke rausgesucht und wusste, dass es mir guttun würde. Ich bin sehr froh, dass ich meinen Schweinehund überwunden habe, denn der Lauf durch den Rheinpark Golzheim war herrlich. Die 10 km beziehungsweise 70 Minuten vergingen wie im Flug. Lange Zeit hatte ich beim Laufen die Altstadt Düsseldorfs und die imposante Rheinkniebrücke vor meinen Augen. Auch den Schiffsverkehr auf dem Rhein zu beobachten macht Spaß und führt dazu, dass man die Anstrengungen des Laufens gar nicht mehr wahrnimmt. Eine Stadt beim Laufen kennenzulernen ist ein sehr intensives Erlebnis und nebenbei macht man etwas für Körper und Geist. Das Wetter rundete den Lauf noch ab. In den 70 Minuten war von Sonnenschein, über Bewölkung, einem kurzzeitigen starken Gewitterregen und einem abschließenden Sonnenuntergang alles dabei. Das war wirklich wunderschön. Anschließend habe ich mich super gefühlt und war stolz darauf, meinen Plan umgesetzt zu haben. In Zukunft werde ich auf jeden Fall öfter auf Dienstreisen laufen gehen.

Bis Bald! Euer Bernd

Juni: Ernährungsberatung

Mit Sport allein nimmt man nur schwer ab. Wichtig ist auch die richtige Ernährung – deshalb habe ich einen Termin bei einer Ernährungsberaterin gemacht. Ich fand das Beratungsgespräch super. Natürlich habe ich einiges davon schon gekannt. Drei Punkte nehme ich aber gern mit und werde sie in Zukunft umsetzten:

  1. Es ist wichtig, gute Fette von schlechten Fetten zu unterscheiden. Da gute Fette wichtig sind für den Körper, sollten diese auch beim Abnehmen in vernünftigen Mengen gegessen werden (z.B. Leinöl, Olivenöl).
  2. Ich werde ein Ernährungstagebuch führen, um schwarz auf weiß sehen zu können, was ich so Tag für Tag zu mir nehme.
  3. Die Basis der täglichen Ernährung sollte Gemüse und Obst sein. Gemüse ist zum Abnehmen aufgrund der niedrigen Energiedichte hervorragend geeignet, es hat weniger Kalorien und man kann sich daran bedenkenlos sattessen.
Ich bin gespannt, wie gut sich die Tipps in meinen Alltag einbauen lassen und ob es mir beim Abnehmen hilft. Ich berichte euch dann, wie es funktioniert hat.

Bis Bald! Euer Bernd


PS: Mehr Infos zur Ernährungsberatung gibt es hier.

Mai: Halbmarathon in Ingolstadt

Vorletztes Wochenende war der Halbmarathon in Ingolstadt. Mit der Startnummer 1430 ging ich am Samstag an den Start. Mein Plan war nach ungefähr 2 Stunden in das Ziel einzulaufen. Die ersten Kilometer liefen gut, zu gut. Rückblickend bin ich den Lauf zu schnell angegangen und habe die Wärme und den starken Pollenflug unterschätzt. Ich habe mich vom hohen Anfangstempo vieler mitreißen lassen ohne dabei meinen Puls im Auge zu behalten. Das rächte sich, die Kräfte ließen während des Laufs immer mehr nach. Ich musste mir eingestehen, diesen Lauf nicht erfolgreich finishen zu können. Nach kurzem Verdruss über das Abbrechen des Laufes habe ich beschlossen, aus den gemachten Fehlern zu lernen und das Positive zu sehen. Diese Erfahrung und das Analysieren meiner Fehler werden mir helfen, es bei meinen nächsten Läufen besser zu machen. Solche Enttäuschungen gehören eben auch dazu, die Frage ist, wie man damit umgeht. Mich spornen sie an, mein Ziel noch fokussierter zu verfolgen.

Bis Bald! Euer Bernd

April: Der Start
Foto von Bernd Kornmeier

Ausgangssituation: 110 kg
Ziel: unter 100 kg
Zeit: 6 Monate

Bernd, du hast seit 2007 30 Kilo abgenommen. Warum hast du damit angefangen?

Anfang 2007 habe ich 140 Kilo gewogen. Bewegung fiel mir immer schwerer. Ich fühlte mich träge und schwitzte stark. Außerdem habe ich kaum schöne und individuelle Kleidung gefunden. Ich wollte einfach wieder attraktiv aussehen. Durch das Übergewicht war meine Lebensqualität stark eingeschränkt. Bei einem Check-up beim Arzt wurde mir klar: Wenn ich so weitermache, muss ich bald mit Folgeerkrankungen rechnen.

Wie hast du die Kilos zum Schmelzen gebracht?

Ich habe wieder mit einem regelmäßigen Ausdauertraining begonnen. Am Anfang mit Fahrradtouren und Wanderungen. Nachdem ich 20 Kilo abgenommen hatte, habe ich mit meinem Lauftraining angefangen. Meinen ersten Halbmarathon bin ich dann nach zwei Jahren gelaufen. Außerdem trinke ich weniger Alkohol und esse kaum noch Süßigkeiten. Mittlerweile ernähre ich mich hauptsächlich von Gemüse und Obst. Und: Ich habe wieder gelernt, dass auch mal was auf dem Teller liegen bleiben darf.

Hattest du auch Rückschläge oder schwierige Phasen?

Rückschläge hatte ich immer wieder, zum Beispiel in beruflichen Stressphasen. Das Erreichte wollte ich aber nie aufs Spiel setzen. Ich habe gelernt Rückschläge beim Abnehmen zu akzeptieren. Das Gewicht zu halten ist eine Lebensaufgabe und keine Herausforderung über einen begrenzten Zeitraum.

Was motiviert dich?

Meine sportlichen Ziele, wie die Teilnahme an Halbmarathon-Veranstaltungen an spannenden Orten und das tägliche Wiegen. Außerdem spornt es mich an, wenn ich wieder mal eine Kleidungsgröße kleiner kaufen kann oder ich Komplimente von Mitmenschen bekomme, denen der Veränderungsprozess auffällt.

In den nächsten Monaten möchtest du weiter abnehmen. Welche Ziele hast du dir gesetzt?

Mein Ziel ist es, langfristig ein Gewicht um die 90 Kilo zu erreichen und zu halten. Ich will auch eine Halbmarathonzeit von 01 : 40 Stunden erreichen. Mein Blutdruck und meine Cholesterinwerte sollen wieder normal werden – und das ohne Medikamente.

Respekt! Du hast viel vor in den nächsten Monaten. Wir freuen uns auf deine Berichte und wünschen dir viel Erfolg.

Mann beim Frühstück

Ernährungsberatung

Im Alltagsstress zwischen Job, Terminen und Freizeit vergisst man nur allzu leicht das gesunde Essen. Aber besonders dann ist die richtige Ernährung unerlässlich. Die Audi BKK unterstützt Sie dabei mit speziellen Angeboten wie einer Ernährungsberatung oder einem Abnehmkurs.

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Starke Vorbilder

Auch Ivonne, Stefanie und Andreas haben es geschafft. Lesen Sie ihre Geschichten.

Foto von Ivonne Reck

Ivonne Reck,
Kundin der Audi BKK


Frau Reck, Respekt! Sie haben extrem viel abgenommen. Vor einem Jahr haben Sie noch 27 Kilo mehr gewogen. Wie war das damals fu?r Sie?

Hier geht es zum Interview

Fotos von Stefanie Beer und Andreas Schulze

Stefanie Beer und Andreas Schulze,
Kunden der Audi BKK


Mit einem klaren Ziel vor Augen, fällt der Weg leichter. Auch Vorbilder können helfen, den eigenen Schweinehund zu überwinden.

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